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Kunstwelt & Inspiration

Wie viel wissen Sie wirklich über Wandbilder?

Ein Wandgemälde ist eine bemalte Wand, die einen Raum zu etwas Besonderem macht. Erfahre, wie du eine Idee entwickelst, Farben auswählst, die Skizze auf die Wand überträgst und welches Material du benötigst – Acrylfarben, Pinsel und Schablonen.
Wandbilder — wie man ein Wandbild im Innen- und Außenbereich malt

Kurz gefasst: Ein Wandbild (Mural) ist eine bemalte Wand, die einen Raum besonders und eindrucksvoll macht – immer häufiger auch in modernen Innenräumen, nicht nur an Fassaden. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie eine Idee entwickeln und Farben auswählen, wie Sie die Skizze auf die Wand übertragen und welches Material Sie benötigen (Acrylfarben, Pinsel, Schaumstoffrollen und Schablonen), ergänzt durch praktische Tipps für ein langlebiges und professionelles Ergebnis.

Wandbilder — wie man ein Wandbild im Innen- und Außenbereich malt

Sie sind ihnen wahrscheinlich hauptsächlich im Außenbereich begegnet – Wandbilder sind eine Möglichkeit, monotone Gebäudewände aufzulockern oder durch Kunst eine öffentliche, für alle sichtbare Botschaft zu senden. Man findet sie jedoch immer häufiger auch in modernen Innenräumen, wo sie dazu dienen, den Raum besonders und eindrucksvoll zu gestalten. Es gibt immer mehr Menschen, die es wagen, selbst einen Teil oder eine ganze Wand in ihrem Zuhause zu entwerfen und zu bemalen. Würden Sie sich das auch trauen?

Buntes Wandbild als Raumdekoration

Wo fängt man an? Bei der Idee...

Wenn Sie sich entschieden haben, dass Farben an der Wand genau das sind, was Ihrem Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Arbeitsbereich fehlt, und Sie sicher sind, dass Sie kein klassisches Bild auf Leinwand aufhängen möchten und auch keine Tapete oder Aufkleber suchen, dann ist klar, dass Sie ein Wandbild brauchen.

Machen Sie sich um das Malen selbst nicht zu viele Sorgen; es gibt viele Möglichkeiten, den Prozess zu erleichtern und zu beschleunigen, und die Hilfe von Freunden ist immer willkommen. Investieren Sie jedoch genügend Zeit in die Planung, denn das ist in diesem Fall der Schlüssel zum Erfolg. Denken Sie vor allem über die Farben nach, die in einem solchen Bild vorkommen sollen, und passen Sie diese an den Raum und dessen Zweck an. Vermeiden Sie für Wandbilder in Schlafzimmern grelle Farben und starke Kontraste und wählen Sie stattdessen beruhigende, warme Töne. Für den Arbeitsbereich sollten Sie Details in positiven Farben wählen, die Sie und Ihre Mitarbeiter motivieren (Orange, Blau, Grün).

Wandbild im Innenraum — Farbwahl passend zum Verwendungszweck des Raumes

Das Motiv bzw. das Thema muss nicht alltäglich sein. Lassen Sie es etwas sein, das Ihr Markenzeichen in abstrakter Form darstellt, vielleicht einen Baum als Symbol für die Familie oder ineinander verschlungene einfache Formen wie Kreise und Quadrate. Suchen Sie nach Inspiration im Internet oder in Zeitschriften und passen Sie diese dann an Ihren Geschmack an. Nutzen Sie einen Designer-Trick: Fotografieren Sie Ihren Raum und fügen Sie in einem Computerprogramm die Skizze ein, die Sie auf einem kleinen Papier gezeichnet haben, um zu prüfen, ob sie passt und gut aussieht.


Umsetzung des Wandbildes

Die Skizze im kleinen Format ist also die erste Aufgabe – versuchen Sie, sie maßstabsgetreu zu halten, in der gleichen Form wie Ihre Wand oder der Wandabschnitt, den Sie bemalen möchten. Am besten ist es, wenn die Wand eben und glatt ist. Sie können sie in der Farbe streichen, die auf dem Wandbild dominieren soll, um sich die Arbeit zu erleichtern.

Übertragen der Wandbild-Skizze auf die Wand vor dem Malen

Sie können die Skizze freihändig mit einem Bleistift auf die Wand übertragen, indem Sie nur die wichtigsten Linien ziehen. Die Linien sollten nicht zu stark sein, da Sie später Arbeit damit haben werden, sie an Stellen zu entfernen, die nicht mit Farbe bedeckt werden. Sie können die Skizze auch mit einem Projektor übertragen oder ein Raster auf Papier und Wand zeichnen, das Ihnen bei der präziseren Übertragung der Zeichnung hilft.


Benötigtes Material

Farben — Wir empfehlen die Verwendung von Acrylfarben, die einfach in der Anwendung sind, sich auf diesem Untergrund gut verhalten und ihre Farbe nach dem Trocknen nicht verändern, wie es bei klassischen Wandfarben oft der Fall ist. Eine etwas schwierigere Aufgabe wird es sein, die benötigte Farbmenge zu bestimmen, aber dabei können wir Ihnen nicht helfen, da dies von Ihrer Skizze abhängt und davon, ob es sich nur um eine Zeichnung handelt oder die gesamte Fläche ausgefüllt wird. Wie viel Farbe Sie verbrauchen, hängt auch von der Wand selbst ab – bei einer gröberen Struktur benötigen Sie mehr Farbe als bei einer völlig glatten Wand.

Malen eines Wandbildes mit Acrylfarben auf vorbereitetem Untergrund

Pinsel und Schwämme — Wählen Sie natürlich Grundierpinsel, damit Sie nicht schnell die Geduld und Lust verlieren, und gehen Sie erst ganz zum Schluss zu den feinsten Pinseln über. Was helfen kann, sind Schaumstoffrollen und Schaumstoffpinsel, mit denen alles viel schneller geht und mit denen Sie auch besonders weiche Farbübergänge erzielen können.

Schablonen — Eine großartige Erleichterung bei solchen Arbeiten. Sie können sie kaufen oder selbst herstellen, falls Sie spezifische Formen benötigen. Für präzise Linien und Grenzen verwenden Sie Malerkrepp. Mit Schablonen lässt sich die Farbe am einfachsten mit einem Schwamm auftragen, aber überlegen Sie auch, ob Acryl-Sprühfarben für Sie nützlich sein könnten.

Detail eines Wandbildes — schichtweiser Farbauftrag für ein reichhaltigeres Aussehen

Tipps für ein langlebiges und professionelles Wandbild:

  • Schützen Sie Böden und alle Möbel vor Farbspritzern.
  • Beginnen Sie nicht ohne eine detaillierte Skizze und einen Plan mit dem Malen, da Acrylfarben nicht von der Wand abgewaschen werden können – die einzige Möglichkeit, die Wand in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, ist das Überstreichen.
  • Achten Sie darauf, beim Malen keine dicken Schichten aufzutragen. Wenn Sie die Wand nach einigen Jahren neu streichen, bleiben die reliefartigen Aufträge sichtbar, sodass Sie gezwungen sein werden, sie abzuschleifen oder die Wand neu zu verputzen.
  • Bauen Sie das Bild in Schichten auf, damit es professioneller und reichhaltiger aussieht. Überstürzen Sie nichts – widmen Sie Ihrem Werk einige Tage oder sogar Wochen, falls nötig.
  • Schützen Sie Ihr Wandbild vor Zigarettenrauch und Küchendämpfen, damit Sie möglichst lange Freude daran haben.

Häufig gestellte Fragen

Welche Farben eignen sich am besten für ein Wandbild?

Für Wandbilder werden Acrylfarben empfohlen – sie sind einfach in der Anwendung, haften gut an der Wand und verändern ihren Farbton nach dem Trocknen nicht. Für präzise und weiche Übergänge sind auch Acryl-Sprühfarben nützlich. Sehen Sie sich das Angebot an Acrylfarben an.

Wie übertrage ich die Skizze auf die Wand?

Sie können die Skizze freihändig mit einem Bleistift (leichte Linien), mit einem Projektor oder durch das Zeichnen eines Rasters auf Papier und Wand übertragen, was die präzise Übertragung der Zeichnung erleichtert. Bereiten Sie zuerst eine ebene und glatte Wand vor, möglichst in der dominanten Farbe des Wandbildes gestrichen.

Welches Material benötige ich für ein Wandbild?

Sie benötigen: Acrylfarbe, Grundierpinsel und feinere Pinsel für Details, nach Wunsch Schaumstoffrollen, Schablonen und Malerkrepp für präzise Kanten sowie Schutz für Böden und Möbel.

Wie sorge ich dafür, dass das Wandbild länger hält?

Malen Sie in dünnen Schichten und bauen Sie das Bild schrittweise auf. Vermeiden Sie dicke Aufträge, die auch nach dem Überstreichen sichtbar bleiben, und schützen Sie das fertige Wandbild vor Zigarettenrauch und Küchendämpfen.

Kann ich ein Wandbild alleine malen, ohne Erfahrung?

Ja – mit einem guten Plan und einer detaillierten Skizze. Der Schlüssel liegt in der Planung: Farbwahl passend zum Verwendungszweck des Raumes, eine gute maßstabsgetreue Skizze und geduldiges Arbeiten in Schichten. Schablonen und Malerkrepp erleichtern Anfängern die Arbeit zusätzlich.

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Bereit für Ihr erstes Wandbild?

Entwickeln Sie eine Idee, bereiten Sie eine Skizze vor und übertragen Sie diese auf die Wand – und lassen Sie dann die Farbe sprechen. Mit Acrylfarben, den richtigen Pinseln und ein wenig Geduld wird Ihre Wand zu einem Kunstwerk.

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