Maltechniken
Wie malt man Blumen mit Aquarellfarben?
Um Ihnen zu helfen, haben wir eine Anleitung zusammengestellt, mit der Sie lernen, faszinierende Blumen mit Aquarellfarben zu malen. Je länger wir mit Aquarellfarben malen, desto mehr fasziniert uns das Zusammenspiel von Farbe und Wasser. Auch wenn Aquarellmalerei nicht so vorhersehbar oder kontrolliert ist wie andere Maltechniken, verkörpert dieser Stil die Energie und Verspieltheit einer Blume. Deshalb malen wir auch heute ein frisches Frühlingsbild. Vergessen Sie neben den Farben nicht ein hochwertiges Aquarellpapier und gute Pinsel. Fangen wir jetzt gemeinsam an!
1. Beginnen Sie mit der Grundform der Blume
Heute nutzen wir die Form eines "Trichters". Lilien, Glockenblumen, Narzissen oder Maiglöckchen – all diese wunderschönen Blumen haben genau diese Form. Sie sehen aus wie ein Kegel mit einer weit geöffneten Öffnung.
Da diese Blumen im Grunde genommen Kegel sind, sind sie immer nach innen hin beschattet, es sei denn, sie sind direkt nach oben gerichtet. Der Schlüssel zum Zeichnen und Malen dieser Blumenform liegt darin, den Mittelpunkt des Kegels und den Punkt, an dem er mit dem Stängel verbunden ist, im Auge zu behalten. Das hilft Ihnen dabei, die Form aus jeder beliebigen Richtung zu zeichnen.
2. Wählen Sie Ihre Aquarellfarben und die Farbpalette
Nach dem Skizzieren holen Sie Ihre Palette hervor und wählen die Farben aus, die Sie verwenden möchten. Sie müssen sich nicht strikt an die Realität halten. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und beleben Sie Ihren Garten auf dem Papier mit leuchtenden Nuancen.

3. Beginnen Sie zuerst mit den Grundfarben
Bei der expressiven Malerei möchten Sie mit dem Fluss von Farbe und Wasser arbeiten, um die Essenz der Blume einzufangen, nicht jedes kleine Detail. Bei dieser Art der Malerei machen wir normalerweise drei Durchgänge – der erste Auftrag ist am schnellsten und einfachsten, nur um den Prozess in Gang zu bringen. Kräftigere Farben lassen wir hauptsächlich in den Schattenbereichen. Das Wasser hilft uns dabei, die Farben ein wenig zufällig verlaufen zu lassen. Das ist das Schöne an der Aquarellmalerei!

4. F��gen Sie dunklere Übergänge hinzu
In der nächsten Phase nehmen Sie etwas mehr Pigment auf den Pinsel und erzeugen Sie dunklere Schattierungen für jeden Bereich der Blume.
Dieser Übergang wird Sie die meiste Zeit und Überlegung kosten. Sie müssen zügig arbeiten, denn beim Malen mit Aquarellfarben ist das Timing alles. Wenn das Aquarellpapier vollständig trocknet, bevor Sie mit mehr Farbe zurückkehren, entstehen zu harte Kanten. Wenn das Papier zu feucht ist, während Sie versuchen, Farbe hinzuzufügen, verlaufen die Farben anders, als Sie es beabsichtigt haben.
Das lässt sich jedoch nicht immer vermeiden. Aber genau diese Dinge sind Teil der Aquarellmalerei und machen diese Technik so atemberaubend und faszinierend. Anstatt zu versuchen, alles zu kontrollieren, versuchen Sie, mit dem Wasser zu arbeiten und setzen Sie ausdrucksstarke Pinselstriche mit viel Gefühl.

5. Vollenden Sie Ihr Aquarellbild, ohne es zu überarbeiten
Die letzte Phase bedeutet kleine Feinabstimmungen und den Abschluss. Und genau hier kann es kompliziert werden. Es ist leicht, die Frische des Bildes zu verlieren, wenn man es mit den Details übertreibt. Versuchen Sie stattdessen, diese Phase kurz und knackig zu halten, und hören Sie auf, wenn Sie denken, dass Sie fast fertig sind!

Stimmen Sie sich auf den Frühling ein und gönnen Sie sich entspanntes Schaffen mit Aquarellfarben. Malen Sie frische, verspielte Blumen und genießen Sie die Freude an der Kunst. Wir wünschen Ihnen dazu eine unendliche Palette an Ideen und viel Fantasie.
Herzliche Grüße,
Ihre Majka.
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